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Rovinj – Eine Radtour am Meer

Rovinj ist eine, vor allem bei Touristen, beliebte Stadt in Kroatien, an der nördlichen Adria gelegen und ideal für einen Badeurlaub, genießen der lokalen Fischspezialitäten und Radfahren.
Als würdiger Nachfolger für die Tour entlang des Alpe-Adria-Radwegs in Italien wurde Rovinj und Umgebung auserwählt.
Teile der offiziellen Radwege verlaufen hier direkt an der Küste und versprechen wunderschöne Ausblicke über die Adria.
Wie auch schon beim Radweg in Italien ist Vorbereitung wichtig und so habe ich uns wieder die OpenStreetMap-Karten besorgt. Diese Karten (und CycleMap Overlay) waren auch hier wieder sehr genau und absolut vollständig.

Start des Abenteuers war am 26.9.2014 mit Ankunft am Abend in einem tollen Hotel in der Nähe der Altstadt.
Der Fußweg zur Altstadt mit den unzähligen Restaurants war nicht weit und so ging es gleich los zum Abendessen – Eine deftige Grillplatte durfte nach so einer langen Autofahrt natürlich nicht fehlen.

Tag 1 – Radweg 201
Am nächsten Tag in der Früh ging es gleich nach dem Frühstück mit der ersten Rad-Tour los.
Natürlich war auch, wie schon in Italien, die GoPro im Timelapse-Mode an der Lenkstange wieder dabei.
Zuerst ging es in Richtung Stadtzentrum und wir erkundeten den Teil von Rovinj den wir am Vorabend nicht mehr geschafft hatten. Quer durch die Rad/Fußgängerzone ging es vorbei an unzähligen Souvenirständen, Eisverkäufern und anderen Geschäften.
Im nördlichen Teil des Hafens angekommen gab es auch schon den ersten Richtigen Foto-Stop und wir bestaunten ein gerade ankommendes Kreuzfahrtschiff.
Die letzten Fischerboote, die ja sonst nur sehr früh morgens anlegen, verkauften die gefangen Fische – der Rest ging an die Möwen.

Vorbei am alten Bahnhof von Rovinj – die ehemaligen Schienen dazu würden wir an dem Tag noch öfter sehen – gelangten wir zum eigentlichen Start der heutigen Rad-Runde. Der Radweg mit der Nummer 201 führt uns knapp 35km quer durch den nördlichen Teil Rovinjs und Umgebung. Er führt über, teilweise, gut befestigte Wege sehr nahe an dem “Limski Kanal” entlang Richtung Westen und anschließend via Brajkovici und Rovinjsko Selo wieder zurück nach Rovinj.
Die Besonderheit des Radwegs 201 liegt in der Geschichte. Große Teile des Radweges verlaufen direkt neben/unter/über der ehemaligen Eisenbahnlinie von Kanfanar-Rovinj (Wiederum ein Teil der berühmten Triest-Pula Zugverbindung). An vielen Stellen des Radwegs kann man noch sehr gut den alten Bahndamm mit den Eisenbahnschienen erkennen. Selbst viele Bahnschwellen und Bahnüberführungen sind noch gut erhalten. An vielen Stellen entlang der Radroute finden sich auch immer wieder Hinweisschilder welche mehrsprachig über die örtlichen Besonderheiten informieren.

Verpasst man nicht die Abzweigung (N 45 6.980, E 13 42.460) – ein Hinweisschild direkt an der Strecke wäre hier dringend notwendig – geht’s über eine holprige Schotterstraße direkt zu den Klippen des Limski Kanals. Ein atemberaubendes Panorama: Von der Meeresmündung bis zum Ende des Fjords kann man den Kanal an dieser Stelle komplett überblicken. Diesen
Aussichtsplatz sollte man auf keinen Fall verpassen!

Hat man den Weg zurück zum eigentlichen Radweg wiedergefunden hat man einen guten Teil des Rundkurses bereits hinter sich und kann sich auf viele gute “Abfahrten” über teilweise Asphalt- oder Schotterpisten freuen.

Bereits am frühen Nachmittag waren wir wieder Retour in Rovinj. Fazit des 201 Radwegs: toller und abwechslungsreicher Streckenverlauf (auch bei sommerlicher Hitze) mit Hinweistafeln an geschichtlich interessanten Punkten. Nicht zu überbieten der Ausblick über den gesamten Limsik Kanal. Beschaffenheit des Weges an vielen Stellen auf keinen Fall für ein Renn- bzw. normales Straßen Bike geeignet, eher Mountainbike zu empfehlen.

Den restlichen Tag verbrachten wir mit Sightseeing, fotografieren und Eis-Essen :)

Tag 2 – Radweg 202/203
Nachdem wir schon einen Teil des Radweg 202 am ersten Tag gefahren waren stand am Tag 2 der verbleibende Teil von 202 und der gesamte Radweg 203 am Programm.
Die ersten 10KM des Weges verliefen direkt am Meer entlang Richtung Süden und es ist schwer nicht dauern aufs Meer, den Wald und den Strand zu schauen sondern auf den Weg.
Unzählige kleine Buchten und Plätze verleiten zu einer kurzen Rast oder spontanem Sprung ins kühle Nass. Hat man den riesigen Camping-Platz passiert geht es wieder ein Stück weiter in Richtung Landesinnere. Man kommt vorbei an vielen kleinen Dörfern, Äckern, Olivenhainen und Weingärten. Die Radwege waren von der Beschaffenheit deutlich besser und konnten aufgrund der Topologie, meist sehr zügig befahren werden.

Kurz bevor man den südlichsten Punkt des Radweges erreicht hat, hat man die Möglichkeit noch ein Vogelschutzgebiet zu besuchen. Dort ist allerdings Fahrrad-Fahren verboten und viele Hinweisschilder machen klar, dass man hier höchsten Flüstern und auf keinen Fall Lärm verursachen sollte. Nachdem wir uns das natürlich nicht entgehen lassen wollten, parkten wir
unsere Räder und spazierten den Rundweg um den See im Vogelschutzgebiet “Palut”.
Viele fix montierte Fernrohre und Hinweisschilder entlang des Weges ermöglichen das Auffinden und Bestimmen der verschiedenen Vögel und Waldbewohner.
Etwa 30 Minuten später waren wir wieder bei den Rädern und weiter ging es in einem großen Bogen zurück Richtung Rovinj.

Auch am Rückweg kommt man wieder an vielen Dörfern und Weingärten vorbei. Im Gegensatz zur ersten Hälfte des Weges hat man jetzt auch einige moderate Steigungen zu bewältigen.
Etwa zur gleichen Zeit wie am Vortag erreichten wir wieder unser Hotel in Rovinj. Nach einer kurzen Mittagspause im Hotel und einem tollen Mittagessen machten wir noch eine Bootstour und verbrachten den restlichen Tag/Abend mit Sightseeing.
Fazit Tag 2: Atemberaubend schöne Landschaft entlang des Radwegs (zumindest die ersten 10-15km) und gut erhaltene/beschilderte Radwege. Auch das Vogelschutzgebiet ist einen Besuch wert.

Tag 3 – Best Of (Variation der Route von Tag 2)
Nachdem uns der erste Teil des Weges vom Vortag so gut gefallen hat entschlossen wir uns, vor der Heimreise, diesen Teil noch ein weiteres Mal zu fahren. Wieder entstanden viele Fotos und es wurden einige Pausen eingelegt.
Auch der Campingplatz wurde noch ein weiteres Mal umrundet.

Nach dieser kurzen Runde mussten wir uns wieder von Rovinj verabschieden und die Heimreise antreten.
Fazit des Radausflugs: Absolute Empfehlung und Prädikat Wiederholens-wert.

Ciclovia Alpe Adria Radtour – Von Tarvis nach Grado und weiter nach Triest

Angeregt durch viele Erzählungen und Fotos von Freunden und Bekannten wurde bereits 2013 die Idee geboren einen Teil des Ciclovia Alpe Adria (CAAR) mit dem Rad zu fahren. Er führt von Salzburg über etwa 400km nach Grado. Ein Teil der Strecke geht auch durch das Kanaltal über eine ehemalige/aufgelassene Bahnstrecke. Ein besonderes Highlight ist neben der beeindruckenden Landschaft auch das Durchqueren der alten Zugtunnel.

Die offizielle Website bietet bereits viele Informationen über die Strecke (auch ein fix fertiges GPX File für das GPS). Besonders zu empfehlen ist (zusätzlich) der “Cycle Map” Layer von openstreetmap.org für diesen Bereich.

Geplant war eine drei-Tage Tour:
1. Tag: Start in Tarvis und Fahrt nach Udine.
2. Tag: Von Udine nach Grado
3. Tag: Abschlussfahrt von Grado (über Natura 2000 Schutzgebiet) zum Schloss Miramare

Im Juni 2014 wurde der Plan fixiert und noch im selben Monat in die Tat umgesetzt.

Am Samstag Vormittag starteten wir (Papa und Ich) um 09:00 vom Bahnhof in Tarvis und machten uns auf den Weg – dem CAAR Radweg entlang – Richtung Udine. Damit wir am Ende unserer Reise auch wieder nach Hause konnten überließen wir das Auto der Obhut von Elisabeth und Daniela.

Bereits kurz nach dem Start merkt man, dass man auf einer alten Bahntrasse unterwegs ist. Immer wieder fährt man an verfallenen Bahnhofsgebäuden/Bahnsteigen vorbei – viele davon wurden allerdings auch neuen Zwecken, wie Wohngebäuden, zugeführt.
Die ersten fünf bis sechs Kilometer nach dem Start steigt es noch leicht an (etwa 100 Hm) aber ab dann merkt man deutlich, dass es in Richtung Meer geht ;)

Circa eine Stunde nach dem Start erreichten wir den ersten ehemaligen Eisenbahntunnel. Sehr komfortable ist hierbei die automatische Beleuchtung im Tunnel :)

Der Vormittag über ist geprägt von Tunnel und der unglaublichen Landschaft. Ist man in dieser Gegend auf der Autobahn unterwegs hat man meist nicht die Gelegenheit die Berge, Täler, Wasserfälle und kleinen Ortschaften zu genießen. Fährt man allerdings den CAAR kommt man aus dem Schauen und Staunen nicht mehr hinaus.

Das erste Ziel des Tages war Venzone – wir erreichen den Ort nach circa drei Stunden Fahrtzeit.
Der Altstadt-Palast im inneren des Ortes bietete eine tolle Kulisse für unsere Spaghetti Bolognese zu Mittag. Nach einem ausgezeichneten Kaffee machten wir uns wieder auf den Weg.

Da wir mit Venzone auch die Berge hinter uns ließen, ging es von nun an über die weiten Ebenen Norditaliens.
Wir verloren nur mehr – verhältnissmäßig – wenige Höhenmeter. Die Landschaft wurde aber nicht minder spektakulär. Der Radweg führte uns durch teilweise sehr abgelegene Ortschaften (die um die Mittagszeit wie ausgestorben wirkten) oder aber über Schotter-Pisten durch den Wald. Auch kleinere Hügel waren immer mal wieder dabei.

Etwa vier Stunden nach der Mittagspause erreichten wir dann den Großraum Udine wo wir den Radweg verließen und uns auf direktem Wege zum Hotel machten.

Im Hotel angekommen verstauten wir unsere Räder und gönnten uns sowohl ein ausgiebiges Abendessen als auch Bier und Wein :)


Der zweite Tag begann mit einem tollen Frühstück und kurz darauf ging es wieder aufs Rad. Da es Sonntag Vormittag war, war relativ wenig Verkehr auf den Straßen von Udine. So kamen wir recht rasch voran und erreichten nach wenigen Minuten auch wieder den offiziellen Radweg. Wie zu erwarten führt er uns quer durch Udine – vorbei an allen Sehenswürdigkeiten und schlussendlich raus aus der Stadt durch die Vororte.
Weiter ging es durch viele kleine Ortschaften direkt auf Palmanova zu.
Palmanova ist eine wirklich tolle Stadt – auch am GPS durch den Grundriss der Stadt unübersehbar – die wir für eine kurze Kaffeepause nutzten.

Von nun an ging der Radweg schnurgerade nach Süden – vorbei an Aquilea – und über die “Strada Regionale”, welche übers Meer nach Grado führt.


Wir genossen die Fahrt “übers Meer” sehr und wurden an der Ortseinfahrt von Grado von Elisabeth und Daniela erwartet.

Eine Fahrt ans Meer ist nur nur dann beendet wenn man ein Foto mit dem Rad am Meer macht. Also, hier bitte:

Übernachtet wurde in einem top-modernen, neu gebauten Apartment ganz in der Nähe des Strandes. Am hauseigenen Pool, auf der Dachterasse, kann man die müden Knochen gepflegt entspannen. Nach typisch italienischem Abendessen in Grado genossen wir noch Rotwein am Balkon.

Nach einem tollen Frühstück am Balkon starteten Papa und Ich vom Apartment in Richtung Schloss Miramare. Zuerst ging es am Radweg neben der Straße Richtung Osten. Bald tauschten wir Radweg und Straße gegen einsame Wege im Natura 2000 Schutzgebiet. Die Vielfalt an Tieren die man problemlos vom Rad aus beobachten konnte war atemberaubend. Viele Seitenarme und Buchten bilden hier einen tollen Lebensraum für viele Vögel.

Nachdem wir das Schutzgebiet hinter uns gelassen hatten, erreichten wir die Stadt Monfalcone.
Von dort aus ging es, entlang der Straße über einen letzten knackigen Anstieg, zum Schloss Miramare.
Dort wurden wir wiederum von Elisabeth und Daniela erwartet die von uns auch das folgende tolle Abschlussfoto machten:


Ein absolut genialer Rad-Trip ging somit zu Ende!
Prädikat: Wiederholenswert :)

Achja, sehr positiv fällt auf, dass die Markierung des Radwegs überaus ausreichend und eindeutig ist. Manchmal muss man allerdings schon ganz genau hinsehen um die kleinen Pfeile/Markierungen des Radwegs nicht zu übersehen.

Zum Abschluss ein bisschen Statistik:
Tag1:

  • Distanz: 106km
  • Höhe über Meer max.: 840m
  • Höhe über Meer min.: 130m
  • Fahrzeit (brutto): 8h

Tag2:

  • Distanz: 65km
  • Höhe über Meer max.: 136m
  • Höhe über Meer min.: 0m
  • Fahrzeit (brutto): 4.5h

Tag3:

  • Distanz: 55km
  • Höhe über Meer max.: 99m
  • Höhe über Meer min.: 0m
  • Fahrzeit (brutto): 4h

Schneeschuhwanderung im Toten Gebirge mit Hauser Exkursionen

Eine Schneeschuhwanderung das wär mal was …
Schon lange hatte ich den Wunsch mit Schneeschuhen durch eine winterliche Landschaft zu wandern und die frische Luft zu genießen.

Diesen Winter (2012/2013) sollte es soweit sein und ich machte mich auf die Suche nach kompetenten Anbietern einer solchen Tour. Nachdem ich mit Hauser Exkursionen bereits gute Erfahrungen gemacht hatte beschloss ich, deren Angebot nach einer Schneeschuhtour zu durchsuchen.
Die Tour mit der kürzesten Anfahrtszeit und gleichzeitig am Ansprechendsten war diese: Herrliche Schneeschuhtouren im Toten Gebirge

Am Tag der Anreise trafen sich alle Teilnehmer im Speisesaal des Hotels Stockerwirt in Vorderstoder. Um 18:00 fand sich also eine kleine aber feine Gruppe von vier Personen ein. Nach einem tollen Abendessen und gegenseitigem Kennenlernen trafen wir unseren Bergführer, Harry Höll. Er ist Pächter des Prielschutzhauses und bringt und sicher und unterhaltsam auf die Gipfel der umliegenden Berge.

Tag 1 (Ziel: Schaffereith Gipfel, 6.1km, +/- 750Hm, max Seehöhe 1205m)
Da ich noch nie mit Schneeschuhen unterwegs war, war der erste Tag als Training genau richtig. Es ging – mehr oder weniger – entlang einer aufgelassenen Skipiste (quasi ein Lost-Place-Skigebiet) Richtung Gipfel.
Nach einer kurzen Mittagspause war der Aufstieg zum Gipel auch bald geschafft. Gott sei Dank war ein Großteil des Wegs bereits durch Skitourengeher für uns gespurt so war nur ein Teil des Wegs kräfteraubend.
Der Abstieg über unberührte Wiese und weite Flächen war unbeschreiblich. Etwa bei der Hälfte des Abstiegs machten wir eine kurze Rast und anschließend gab uns Harry eine Einschulung in die Bedienung des “Lawinen-Pieps” (VS Gerät). Neben der Theorie gab es auch eine etwas abgewandelte Form des “Versteck-Spiels”.
Einen würdigen Abschluss des ersten Tages gabs dann bei einer Jause im “Polsterstüberl
Abends gab es noch eine Nachtwanderung (ca 100HM) von den “Hackl Liften” hinauf zur Bar/Gasthof Baumschlagerberg. Aufgrund der klaren Nacht und dem Mondlicht hatten wir eine tolle Aussicht und selbst scheue Waldbewohner ließen sich kurz blicken.

Hauser Exkursionen Schneeschuhtour Briefing

Hauser Exkursionen Schneeschuhtour Briefing

Tag 2 (Ziel: Tamberg Gipfel, 9km, +/- 800Hm, max Seehöhe 1525m)
Tag zwei begann bereits mit herrlichem Sonnenschein. Wieder holte uns Harry beim Hotel ab und brachte uns zum nur 10 Minuten entfernten Startpunkt.
Diesmal war der Aufstieg bereits deutlich steiler aber auch umso beeindruckender. Sonnenschein, blauer Himmel und glitzender Schnee begleiteten uns bis zum Gipfel. Nach einer kurzen Rast am Gipfel stapften wir über eine leicht abfallende breite Wiese Richtung Tal. Auf halber Strecke erklärte uns Harry die verschiedenen Lawinen-Warnstufen und was es im Winter auf den Bergen zu beachten gibt.
Bald erreichten wir eine Forststraße die uns wieder zurück zum Auto brachte.
Die Abschlussbesprechung des Tages fand bei Kaffee und Kuchen im “Bergpfeffer” statt.
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Tag 3 (Ziel: Die Wilde, 9km, +/- 1100Hm, max Seehöhe 1883Hm)
Tag drei stellte wohl das Highlight im Bezug auf Höhenmeter, Aussicht und Schönheit dar. Nach nur einer kurzen Fahrt mit dem Auto vom Hotel startet wir direkt vom Baumschlagerberg Gasthof. Nach einer “Lawinen-Pieps-Kontrolle” ging der Aufstieg los. Vorbei an schneebedeckten Wiesen und durch tief verschneite Wälder immer näher an unser Ziel. Der erste Teil des Aufstiegs war nicht anstrengend dafür aber landschaftlich schön.
Erst der zweite Teil hatte es in sich. Er führte uns quer durch einen Wald in Serpentinen immer näher Richtung Gipfel. Nachdem dieser Teil geschafft war gab es mal eine kurze Tee-Pause und dann erfolgte der letzte Aufstieg. Dieser war bei weitem nicht mehr so schwierige wie kurz zuvor.
Am Gipfel dann ein wunderbarer Ausblick auf die umliegende Bergwelt und herrlicher blauer Himmel über der Wolkendecke.
Da der Wind doch recht kalt war ging es nach einem Gruppenfoto über eine herrlich, tief verschneite Wiese an den Abstieg. Jeder konnte seine eigenen Spuren in den Schnee ziehen und so den tiefen Pulverschnee genießen.
Der Abstieg durch den steilen Wald war sehr abendteuerlich aber auch zugleich ein riesen Spass. Oftmals sanken wir bis zum Oberkörper im Tiefschnee ein – kurz: Spass!
Leider war auch dieser Abstieg viel zu schnell zu Ende und so kehrten wir im Anschluss wieder beim “Bergpfeffer” ein.
Verschneiter Wald

So ging auch der dritte und letzte Tag in den Bergen zu Ende.
Da (Hinter/Vorder)stoder eine wirklich tolle Gegend ist, komme ich bestimmt im Sommer wieder!

GPS Track Tag 1:

Tag 1 der Schneeschuhwanderung

Tag 1 der Schneeschuhwanderung

GPS Track Tag 2:

Tag 2 der Schneeschuhwanderung

Tag 2 der Schneeschuhwanderung

GPS Track Tag 3:

Tag 3 der Schneeschuhwanderung

Tag 3 der Schneeschuhwanderung

Morocco – Hiking through Djebel Saghro mountains and Sahara – Part 2

After breakfast we left our mountain crew and boarded the bus (a modern one this time).
In the late afternoon (after having lunch close to Zagora) we arrived at Ouled Driss where we slept in typical nomadic tents.
As this town (together with Mhamid – 5km to the west) is called “the gate to the desert” we could already “smell” and feel the sand and the warm wind.
After setting up our stuff for the night we explored the small town.
Our first contact with dunes and sand :)



We visited some sort of local “museum” where old equipment for farming and traditional clothes are displayed.

Early next morning our camels arrived together with the guides for the desert.
It was very exciting to see the camels sitting/waiting for us and being loaded with water, food and our equipment.



When everything was ready, I was the first being instructed how to sit/ride/survive on the camel.
A few hours later I really got used to the way the camel walks and managed to sit comfortable in the saddle.

The landscape and environment was so completely different from what we saw days ago.
Impressive to see the wide open land of sand and dunes. During the days in the desert we had a lot of fun “climbing” up dunes and playing with sand.
Furthermore I now can verify that it really gets hot during the day and rather cold in the evening and night.

We spent three days in the desert and all in all it was another great and breathtaking experience for us. It is hard to tell if hiking in the mountains or being in the desert is more spectacular. I guess it was a very good “mixture” of both.


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We were picked up by three Jeeps, in the morning of our last day in the desert, (after waving our new desert-crew-friends good bye) and had a hell of a ride out of the desert and to Foum Zguid. Foum Zguid is a very basic and rather small town “on the other and of the desert”.
I enjoyed maybe the best orange juice ever on this small market place.

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On this day we continued by car until we reached a city called Tata where we stayed in a middle-class hotel. Feels strange to sleep in a bed and have nice cold drinks. We decided not to walk in the city but stayed in the hotel. My dad and I had a great chat about the last two weeks by the pool enjoying some fresh drinks.
In the morning we got up early and after breakfast we went another 200km by car until we reached Taroudannt by midday. Before we arrived in Taroudannt we stopped at Igherm to visit the local market. I guess you can get nearly everything there. We even bought four bananas :)


We enjoyed our dinner (yeah, Tajine again) on the busy market place in Taroudannt. After that we checked-in at our very modern and expensive hotel (wow, what a contrast this time). After some time of relaxing we visited the Souq of Taroudannt. Impressive how many different items/”things” are on sale here. Starting with vegetables to swords, spices, cloths, animals, shoes,… you name it.
As it feels strange to just walk around without buying anything we bought a nice mini-Tajine as a souvenir.
Back in our hotel we spent the rest of the evening sitting at the pool/bar and having some drinks (and fresh olives :) ).

On the next day we started very early because it was another 200km ride to Marrakech.
We crossed the Tizi-n-Test pass at about 2200m (second highest pass in Morocco). It was quite an adventure driving this pass up and down on very narrow streets – see the photos to get an idea.



We arrived at our hotel in Marrakech at around 4pm. Compared to our previous hotel it was rather basic but OK.
Our guide showed us on the map our sightseeing-route for the next day and some of us started to explore the city right after that.
My dad and I decided to just have a look at the area close to the hotel and do some Geocaching.
Marrakech is a very busy and modern town. A lot of new hotels, pools, golf courses, … are built at the outskirts of the city. Marrakech has every aspect you would expect from a modern city – including modern/new cars ;)
We were lucky enough to find the “Marrakech – Théatre Royal” Geocache right around the corner of the opera house. After that we enjoyed a great dinner and went to bed.

We started early the next day and met our local tour guide in front of the hotel. In my opinion Marrakech does not have any “must-see” places (apart from Djemaa el-Fnaa, Koutoubia Mosque and the Souqs – but more on this later). The guide showed us around and we visited several schools, buildings, graveyards. All in all it felt a bit strange after two weeks “in the wild” to walk around in a city and do sightseeing. I guess some other people from our group felt the same.
After dinner (among the best restaurants in Marrakech) we were free to explore the city on our own. My Dad and I explored the famous Djemaa el-Fnaa and of course the nearby large Souqs. Walking around and spotting foreign fruits and spices is so weired but exciting the same time. You can get lost in the narrow streets of the Souqs easiely but in the end you always reach the famouse square outside. Time passes quickly and you always have the feeling that you might have missed some important shop or detail so that it is very hard to stop looking and leave the place.
Despite the sad and serious events in 2011 the Djemaa el-Fnaa square (which by the way is a “UNESCO Masterpiece of the Oral and Intangible Heritage of Humanity”) feels “alive” in some way. Loads of people coming in or leaving, try to sell stuff, and so on …
We spent another hour to have a good look around before we decided to leave for the hotel. Before we boarded a nearby taxi we walked to the Koutoubia Mosque, which is right across the street.



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In the evening we enjoyed our last dinner together as a group. Even our guide Yassin showed up and spent some time with us. Later we went upstairs to have a drink at the bar and had some last words with Yassin and thanked him for the wonderful time we had. He even promised to come with us to the airport the next day.

On the next day we got up very early and were picked up by a bus who brought us to the airport. As the bus driver decided not to return immediately back to the city, Yassin entered the bus and said “Ich muss leider schon jetzt – au revoir – sagen”. It was a very emotional and sad good bye for all of us.

Well, to get the long (flight) story short, we departed from Marrakech and went back to Casablanca. About 30 minutes later we boarded the “Royal Air Maroc” flight back to Frankfurt. As our flight to Graz was due about seven hours later, we spent some time exploring the city of Frankfurt.
We landed at around 23:30 in Graz (even our luggage did ;) )

All in all it was an absolutely amazing experience for me – there is nothing more to add here :)

P.s. Have a look at the Morocco gallery for more photos